Ganz ein­fach: die Geset­zes­än­de­rung, nach der die Wider­rufs­mög­lich­keit “aus­lau­fen” soll­te, gilt nur für Ver­trä­ge die bis 10. Juni 2010 abge­schlos­sen wur­den. Für Ver­trä­ge, die danach geschlos­sen wur­den, gilt: wenn sie Feh­ler ent­hal­ten, kön­nen sie nach wie vor und zeit­lich unbe­grenzt wider­ru­fen wer­den.

Bis­lang ging man davon aus, dass die Ban­ken in ihren Beleh­run­gen ab 2010 “alles rich­tig” gemacht gaben. Die genann­ten Gerich­te sehen das aber anders: Das amt­li­che Wider­rufs­mus­ter war feh­ler­haft. Also haben die Ban­ken ein fal­sches Mus­ter ange­wen­det.