Die ständige Frage "Warum kann ich nicht sparen?" plagt viele Menschen in Deutschland. Etwa 30 Prozent der Haushalte haben keine Ersparnisse.[1] Dieser Artikel beleuchtet die psychologischen Hürden des Sparens und zeigt 5 praktische Tipps, wie man ohne schmerzhaften Verzicht Vermögen aufbauen kann.
Die Psychologie des Nicht-Sparens
Es ist ein weit verbreitetes Gefühl: Das Gehalt kommt aufs Konto, man nimmt sich fest vor, diesen Monat endlich etwas zur Seite zu legen, und drei Wochen später fragt man sich, wo das ganze Geld geblieben ist. Wenn du dir oft sagst "Ich kann nicht sparen", bist du damit nicht allein. Laut einer Studie der ING-Bank lebt fast ein Drittel der Deutschen ohne nennenswerte finanzielle Rücklagen.
Wir Menschen sind darauf programmiert, im Hier und Jetzt zu leben. Unser Gehirn belohnt uns für sofortige Befriedigung. Sparen hingegen fühlt sich für unser Gehirn wie ein Verlust an. Dieser sogenannte "Gegenwarts-Bias" macht es uns unglaublich schwer, eiserne Disziplin beim Sparen zu wahren. Wenn Sparen nur durch schmerzhaften Verzicht funktioniert, scheitern wir fast immer.
Warum "Zuerst sich selbst bezahlen" der Schlüssel ist
Der häufigste Fehler beim Sparen ist die Methode: Wir warten ab, was am Ende des Monats übrig bleibt. Das Problem: meistens bleibt nichts übrig, weil wir unsere Ausgaben automatisch an unser verfügbares Einkommen anpassen (Parkinsonsches Gesetz). Der wichtigste Tipp: "Bezahle dich zuerst selbst" (Pay yourself first).
Das bedeutet, direkt am Tag des Gehaltseingangs einen festen Betrag per Dauerauftrag auf ein separates Konto oder in einen ETF-Sparplan zu überweisen. Wenn das Geld gar nicht erst sichtbar ist, kannst du es auch nicht ausgeben.
Der verpuffte Rabatt: Wo unser Geld wirklich verschwindet
Wir jagen beim Online-Shopping nach Rabatten, vergleichen Preise und nutzen Gutscheincodes. Wenn wir dann 20 Euro sparen, fühlen wir uns großartig. Aber was passiert mit diesen 20 Euro? Sie landen nicht auf unserem Sparkonto. Stattdessen verpuffen sie einfach im Alltag. Dieser verpuffte Rabatt ist der Grund, warum wir trotz ständiger Schnäppchenjagd am Ende des Monats nicht mehr Geld auf dem Konto haben.
5 Tipps, um ohne Verzicht Vermögen aufzubauen
- Bezahle dich zuerst selbst: Richte am Tag des Gehaltseingangs einen Dauerauftrag ein, auch wenn es nur 25 Euro sind.
- Nutze die 50/30/20-Regel: 50 % für Fixkosten, 30 % für Freizeit, 20 % für Rücklagen.
- Warte 24 Stunden vor großen Käufen: Lege es in den Warenkorb, schlafe eine Nacht darüber.
- Überprüfe deine Abos: Kündige ungenutzte Streaming-Dienste oder Fitnessstudio-Mitgliedschaften.
- Investiere deine Rabatte mit Investback: Anstatt den Rabatt verpuffen zu lassen, kannst du mit Investback direkt im Checkout entscheiden, wie viel du behalten und wie viel du investieren möchtest. So baust du durch deinen normalen Konsum ein Portfolio auf – ganz ohne Verzicht.
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Häufige Fragen zum Sparen
Warum fällt es mir so schwer zu sparen?
Das liegt oft am sogenannten "Gegenwarts-Bias". Unser Gehirn bevorzugt sofortige Belohnungen gegenüber zukünftigen Vorteilen. Sparen fühlt sich kurzfristig wie ein Verlust an.
Wie viel Geld sollte man im Monat sparen?
Eine gängige Empfehlung ist die 50/30/20-Regel, bei der 20 Prozent des Nettoeinkommens gespart oder investiert werden. Auch kleine Beträge von 25 oder 50 Euro summieren sich über die Zeit.
Wie kann ich sparen, ohne auf alles verzichten zu müssen?
Indem du Geld nutzt, das du ohnehin ausgeben würdest. Eine smarte Lösung ist es, Online-Shopping-Rabatte über Plattformen wie Investback automatisch am Kapitalmarkt anlegen zu lassen.
Quellen
- Welt (2022). Studie: Ein Drittel der Deutschen lebt ohne Ersparnisse. welt.de